"Exil Deutschland- Abschied von der Türkei"

Bildquelle:FAZ

ICan Dündar bei der Präsentation seiner neuen WebSide. An der Kamera: Hans-Jürgen Büsch

„Nicht wir haben die Türkei verlassen, die Türkei hat uns verlassen“ beschreibt der ehemalige Chefredakteur von Cumhuriyet Can Dündar die Stimmung unter den türkischen Exilanten in Deutschland. Dündar ist zum Symbol für den Kampf um Pressefreiheit und Demokratie in der Türkei geworden. Im Mai 2016 wurde er in der Türkei der Veröffentlichung von Staatsgeheimnissen für schuldig befunden und zu zehn Monaten Freiheitsstrafe verurteilt. So wie Dündar sind es vor allem Akademiker, Journalisten, Künstler und Lehrer, die jetzt nach Deutschland flüchten. Die Türkei vertreibt ihre geistige Elite.

Zusammen mit der deutschen Journalistin Katja Deiß erzählt Can Dündar in der ARTE-Dokumentation „Exil Deutschland – Abschied von der Türkei“ sehr persönlich was es heißt, allein in einem fremden Land zu leben, fern von der Heimat, getrennt von der Familie. Die Autoren treffen für ihren Film andere Exilanten, aber auch Türken, die hinter der Politik Erdogans stehen und in Menschen wie Can Dündar einen Landesverräter sehen.

Sdg. ist am 11.7.2017 um 21.15 Uhr auf ARTE

und am 17.7. 2017 in der ARD "Die Story" um 23.00Uhr

 

 

Ein Film von Katja Deiß und Can Dündar

Kamera: Hans-Jürgen Büsch

Ton: Leschek Faber

Produktion / Aufnahmeltg. HR: Robert Malzahn

 

Gedreht mit der Sony FS 100 und der FS7. Mit dabei Canon 7D für Fahrtbilder und für die Flugbilder kam ein DJI Copter zum Einsatz.